Wer bit.ly nutzt, wird snip.ly lieben. So oder so ähnlich könnte das Fazit meines snip.ly Tests lauten. Denn: snip.ly ist nicht nur ein URL Shortener, sondern bietet quasi einen Conversion Booster inklusive. Eine kleine Einschränkung gibt es dennoch.

snip.ly ist kurz gesagt ein URL Shortener, welcher es ermöglicht – so wie bit.ly – lange Links zu kürzen. Ideal also um Links für das Teilen in Social Networks aufzubereiten. Gleichzeitig bieten derartige Shortener auch Analysemöglichkeiten an. Perfekt zum Messen der Reichweite und des Engagements einzelner Posts!

Sowohl bit.ly als auch snip.ly bieten dazu übersichtliche Auswertungen in einem eigenen Dashboad.

Snip.ly Dashboard

snip.ly Dashboard

Bit.ly Dashboard

Bit.ly Dashboard

Umfangreiche Auswertungen wie die Referrers oder das Herkunftsland des klickenden Users können dabei ebenso ausgewertet werden.

Snip.ly und bit.ly Dashboard im Vergleich

 

So weit so gut.

Doch das eigentliche Kernfeature von snip.ly ermöglicht die Verlinkung einer zweiten Quelle (URL). D.h. wird ein Link einer bestimmten Seite mittels snip.ly gekürzt, so kann in einem zweiten Schritt eine weitere URL bestimmt werden, auf welche man aufmerksam machen möchte – wie etwa die eigene Website.

So funktioniert snip.ly

Zuerst wird die zu kürzende URL eingegeben. Also z.B. jenen Link welchen man bei Twitter & Co. teilen möchte.

Zusätzlich kann nun die Call-to-Action für den zweiten Link formuliert werden. Dies erfolgt in Form der Eingabe der Nachricht – etwa: “Kennen Sie bereits snip.ly” und der Eingabe des Button Texts – etwa “jetzt informieren“. Als Abschluss wird die “Button URL” – also der zweite Link eingegeben.

sniply-eingabe

Snip.ly bietet ein – aus meiner Sicht – sehr reduziert gehaltenes Interface welches einfaches/rasches Teilen ermöglicht. Klickt nun ein User auf den geteilten snip.ly Link, so sieht die Seite auf welcher er landet, etwa so aus:

sniply-darstellung

Klickt ein User auf den erstellten snip.ly Link (z.B.: http://snip.ly/RzN) so gelangt dieser wie gewohnt zu dem geteilten Content. Zusätzlich wird am unteren Bildschirmrand die erstellte Call-To-Action-Leiste dargestellt, welche den User auf weitere Inhalte/Seiten aufmerksam machten sollte.

Der Kreativität sind vor allem bei der  Textierung der Nachricht, sowie des “Button Texts” keine Grenzen gesetzt. Je kreativer und für den User relevanter dieser Text ist, umso mehr Conversions können erzielt werden.

Auch mobil funktioniert snip.ly. Aufpassen sollte man dennoch die Texte so kurz als möglich zu halten, da es bei unterschiedlichen Bildschirm Größen bzw. -Auflösungen es zu unschönen Umbrüchen kommen könnte.

mobile Darstellung snip.ly Link

Zusätzlich bietet snip.ly eine Chrome- bzw. Firefox Extension an, welche das einfache Kürzen & Teilen ermöglicht ohne dabei die snip.ly Seite aufzurufen.

 

Pricing: kostenlose Basisversion von snip.ly

sniply bietet 3 unterschiedliche Pakete an, wobei die Basisversion kostenlos ist. Diese beinhaltet bis zu 100 mögliche Conversions pro Monat und Basis-Gestaltungsmöglichkeiten des Call-to-Action Buttons. In der Basisversion ist die Verknüpfung mit einem Profil möglich.

Wer mehrere, größere (Twitter-)Accounts verwaltet stößt damit schnell an seine Grenzen. Dazu wird eine Pro- bzw. Business-Version angeboten.

Diese unterscheiden sich sowohl in der Anzahl der möglichen Conversions, als auch in den verknüpfbaren Accounts. Die Detailübersicht dazu findet ihr hier:

Sniply Pricing - Basisversion kostenlos

 

Fazit: snip.ly – ein toller URL Shortener…

…mit einer einzigen Einschränkung. Grundsätzlich handelt es sich bei snip.ly um einen sehr vielfältig einsetzbaren URL Shortener, welcher vor allem für jene geeignet ist, welche viele Fremdinhalte im Social Web teilen und so die eigene Website promoten möchten.

Was mir an snip.ly nicht gefällt: In der Browserzeile erscheint nicht die eigentliche URL des geteilten Links, sondern wird die URL http://snip.ly vorangestellt. Sieht seltsam und ungewöhnlich aus und schreckt somit (möglicherweise) User ab.

Im Gegensatz dazu, setzt bit.ly auf eine klassische Weiterleitung, d.h. wird ein bit.ly Link (wie z.B.: http://bit.ly/1oAVXWW) geteilt und klickt der User auf diesen, so leitet der bit.ly Link weiter zur eigentlichen URL (in gezeigten Bsp. also zu: thomas-peham.com/2014/06/23/warum-google-chromecast-eine-fehlinvestition-fur-mich-war/).

Die beschriebene Darstellung der URL lässt womöglich den einen oder anderen User an der Glaubwürdigkeit des Contents zweifeln. Meine durchgeführten Tests zeigen eine Conversion Rate von durchschnittlich 12,5%, welche durchaus in Ordnung ist.

In Summe handelt es sich wie eingangs erwähnt um einen tollen URL Shortener mit wirklich interessanter Zusatzfunktion. snip.ly wird somit von mir in den nächsten Wochen noch ausführlich eingesetzt und getestet.

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 Nutzt ihr URL Shortener? Wenn ja, welche?

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