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Wie ich auf der about.me Popular Page landete und 1.000 Views pro Tage hatte.

About.me Home Page

Es war irgendwann im Jahr 2011 als ich mich zu about.me angemeldet habe. Relativ zeitgleich habe ich damals meinen Blog gelauncht. Zu Beginn beschäftigte ich mich relativ wenig mit about.me. Jahrelang geschah wenig.

Vor kurzem bekam ich dann ein Email von About.me, dass ich auf der Popular Page – also jener Seite auf der eine Auswahl an beliebten Profilseiten dargestellt wird – landete. Wie ich dort hin gekommen bin und zu welchem Ergebnis es führte, beschreibe ich hier.

About.me – hä, was?

About.me ist ein populäres Netzwerk um eigene Profilseiten zu erstellen. Also quasi “Über mich”-Seiten. Neben der Erstellung solcher Microsites, bietet About.me ein Netzwerk an, quasi ein Sammelsurium aller about.me Pages.

Warum brauche ich eine About.me Page?

About.me eignet sich sehr gut um mit einer eigenen Profilseite im Web präsent zu sein. Stichwort: Personal Branding. Man benötigt keine technischen Kenntnisse um eine eigene Page einzurichten. Und es funktioniert im Vergleich zu anderen Systemen sehr simpel. Registrieren, Hintergrundbild auswählen (es gibt sogar Bildvorlagen), Bio-Text verfassen, Social Media Kanäle verknüpfen. That’s it.

Nachfolgend stelle ich euch die Optimierungsmöglichkeiten in About.me vor. Es ist kein “Rocket Science”, doch es hat dazu geführt, dass ich plötzlich täglich 1.000 Views auf meiner Seite hatte.

Zunächst die Basics – der Username

Erstellt ihr eine neue About.me Page, so habt ihr die Möglichkeit einen Usernamen zu wählen. Dieser Username wird später wesentlich für die Auffindbarkeit eurer Seite bei Google bzw. im About.me Netzwerk sein.

Das heißt: erstellt ihr eine persönliche Profilseite, so sollte der Username idealerweise euren Namen enthalten. Erstellt ihr eine Firmen-Seite, so sollte der Firmenname enthalten sein. Eure Seiten-URL setzt sich zudem aus about.me/username zusammen.

about.me thomas peham google snippet

Das klingt zwar logisch, doch oftmals wird aus Zeitmangel (o.ä.) übersehen, dass der Usernamen bereits zu eurem persönlichen Branding beiträgt.

Das Hintergrundfoto

Nun geht es an die eigentliche Arbeit. Die Erstellung eurer About.me Page. Ein passendes Hintergrundbild ist entscheidend. Es vermittelt den Besuchern eurer Site einen ersten Eindruck, es dient als Thumbnail im About.me Netzwerk und es soll Euch so authentisch wie möglich darstellen.

Ich war lange Zeit selbst zu faul, ein passendes, persönliches Hintergrundfoto auszuwählen. Es gibt ja auch schöne “Gallery Backgrounds” auf die User zurückgreifen können. Dabei sind auch wirklich sehr schöne Fotos dabei. Das Problem: diese Fotos werden von vielen anderen Usern ebenfalls verwendet und es lässt euch in der Masse untergehen. Es wird kein hochprofessionelles Foto benötigt, sondern ein Foto das “euch zeigt wie ihr seid”.

About.me/Thomaspeham Screenshot

Folgende Tipps zum Hintergrundbild:

  • Seid authentisch!
  • Nehmt ein Hintergrundbild, das euch in “Action” zeigt – kein gestelltes Profilfoto!
  • Und natürlich: es ist eure Page – also solltet auch ihr abgebildet sein.

Da im About.me Netzwerk nur das Hintergrundbild als Thumbnail angezeigt wird, ist es etwa auch wichtig über das Hintergrundbild erste Infos über Euch preiszugeben. Wenn ihr  z.B. andere Seiten besucht, dann sieht derjenige User lediglich das Hintergrundbild. Bei solchen Beispielen ist die Wahrscheinlichkeit auf die Site zu klicken wesentlich geringer:

about.me views by others

Nachdem ich Anfang 2014 mein Hintergrundbild personalisierte, stiegen die Visits meiner Seite langsam aber stetig an (von etwa 15 Views/Tag auf 30-40 Views/Tag). Wechselt durchaus öfters eurer Hintergrundbild und probiert unterschiedliche Motive aus!

Die Headline, Bio

Vergebt eine einfache aber prägnante Headline. Die Headline kann euren aktuellen Jobtitel umfassen oder einfach auch nur eure Interessen widerspiegeln.

In meinem Fall etwa lautet die Headline: “Online Project Manager & Student of Media Management”. Trocken, aber effektiv.

Überlegt euch gut, was ihr in eurer Bio kommuniziert. Welchen Eindruck wollt ihr fremden Personen vermitteln? Auch die Wahl der Sprache ist entscheidend. Englisch oder doch Deutsch?

Ebenfalls Anfang 2014 habe ich mehrere Überarbeitungen meiner Bio vorgenommen. Zunächst war es nur ein kurzer Text: Hallo, wer bin ich, was mache ich. Danach wurde ich etwas ausführlicher. Festgestellt habe ich, dass regelmäßige Aktualisierungen meiner Bio dazu geführt haben, dass die Seitenzugriffe stiegen.

About.me Tagging!

Die Vergabe von Tags ist wichtig, um im About.me Netzwerk gefunden zu werden. Gebt eure Location ein. Vergebt Schlagwörter für euren Beruf, Ausbildung und Interessen. Über diese Schlagwörter werdet ihr schlussendlich in der About.me Suche gefunden. Auch können diese Schlagwörter auf eurer About.me Page angezeigt werden. Und nicht zu unterschätzen: die Tags werden in den Google SERPs als Seitentitel angezeigt!

Bio Photo

Neben dem eigentlichen Hintergrundbild habt ihr die Möglichkeit ein Profilfoto hochzuladen und dieses in der Biografie anzeigen zu lassen. Nutzt diese Möglichkeit um dem User einen Eindruck von Euch zu vermitteln!

Verknüpft eure Social Media Kanäle

Eure About.me Page kann dem User einen guten Überblick all eurer Social Networks geben. Verknüpft jene Social Networks auf denen ihr am Aktivsten seid. About.me bietet in einem eigenen App Center die Verknüpfung mit einer Vielzahl an Plattformen an. Neben den Klassikern (Facebook, Twitter, Foursquare, Youtube) sind auch Verknüpfungen zu eurem Blogger-Profil oder auch GitHub, uvm. möglich.

Links, Links, Links

Welche Call-to-Action sollte der Besucher durchführen? Habt ihr einen Blog, eine Website die der User besuchten sollte? Sowohl im Bio-Text als auch im eigenen “Link-Bereich” habt ihr die Möglichkeit eine Verlinkung zu eurer Website herzustellen.

Weitere Promotions

Um eure eigene About.me Seite zu promoten, empfiehlt About.me folgende Dinge:

  • Verlinkt eure About.me Page auf eurem Blog. Habt ihr eine Website und auch dort eine “Über mich”-Seite? Verlinkt eure About.me Page. Sofern ihr WordPress verwendet, gibt es dazu sogar ein eigenes Widget.
  • Twitter Bio: viele Twitteranti wird es bereits aufgefallen sein. Führt eure About.me URL in eurer Twitter Bio an. Eure Follower können euch so besser kennen lernen!
  • Business Cards: About.me bietet in Kooperation mit moo.com Visitenkarten in eurem About.me Design an. Das Tolle daran: 50 Stk. Visitenkarten sind kostenlos – ihr müsst lediglich die Versandkosten bezahlen!

Und nun zum Ergebnis

About me StatsWie bereits eingangs erwähnt, hatte ich das Glück auf der About.me Popular Page präsentiert zu werden. Durchschnittlich hatte ich vor dieser Promotion etwa täglich 30 – 50 Views. Ganz OK für eine statische Profilseite dachte ich. Doch durch die Platzierung auf der Popular Page gab es binnen kürzester Zeit 1.000 Views/Tag + eine Vielzahl an Favs (“complimented me” und “added me to a collection”). Ein ganz nettes Ergebnis, durch welches ich indirekt auch die Zugriffe auf meinen Blog steigern konnte.

about me popular page

Doch freut euch nicht zu früh. In der Regel befindet man sich lediglich wenige Tage bis zu einer Woche im Popular Bereich. Natürlich sind derartige Zugriffszahlen nur von kurzer Dauer. Erfreulicherweise konnte ich feststellen, dass sich die Zugriffe nach dieser Promotion auf einem höheren Niveau (75-100 Views/Tag) eingependelt haben, als vor der Promotion der Popular Page.

Nutzt ihr about.me aktiv? Oder habt auch ihr ähnliche Erfahrungen mit about.me gemacht?

Ich freue mich über euer Feedback!

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